Global Nachhaltige Kommune Thüringen

Wie läuft der GNK-Prozess ab?

Etablierung von Arbeitsstrukturen

Für die Entwicklung und langfristige Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie werden verbindliche Arbeitsstrukturen in der Kommune zu etabliert. Durch die Arbeitsstrukturen werden klare Verantwortlichkeiten und Funktionen festgelegt, Transparenz erzeugt und die Kooperation der unterschiedlichen Akteure aus Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft koordiniert:

  • Koordination: 2 Personen aus der Verwaltung, bei denen die Fäden des Prozesses zusammenlaufen. Organisation und Begleitung des Prozesses sowie Kommunkationsstelle.
  • Kernteam: ca. 5-10 Mitarbeiter*innen der Verwaltung, die die inhaltliche Arbeit der Steuerungsgruppe vor- und nachbereitet. Fachübergreifende Zusammensetzung zur Integration unterschiedlicher Herangehensweisen und Lösungsansätze. Die Koordination ist Teil des Kernteams.
  • Steuerungsgruppe: ca. 15-25 Personen unterschiedlicher institutioneller Akteure (u.a. Politik, Verbände, Vereine, Interessensvertretungen, Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen, Kirchen etc.), die aufgrund ihrer Ausrichtung und Funktion unterschiedliche gesamtgesellschaftiche Interessen vertreten. Das Kernteam ist Teil der Steuerungsgruppe.

Erarbeitung der kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie mit konkretem Handlungsprogramm

Wo steht die Kommune mit Blick auf eine nachhaltige Entwicklung? Eine Bestandsaufnahme, die quantitative und qualtiative Aspekte verknüpft, liefert die Entscheidungsgrundlage dafür, welche Themenfelder in der ersten kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie besonders in den Fokus gerückt werden.

Anschließend wird im Rahmen von mehreren Workshops der Steuerungsgruppe partizipativ ein konkretes Handlungsprogramm erarbeitet und verabschiedet, das thematische Leitlinien, strategische und operative Ziele sowie Maßnahmen und eine Ressourcenplanung enthält.

Ein formeller Beschluss des Stadt- bzw. Gemeinderats leitet die Umsetzungsphase ein.

Während des Projektes werden vier kommunale Netzwerktagungen durchgeführt. Diese ermöglichen einen regen Austausch von Erfahrungen sowie ein gegenseitiges Lernen zwischen den beteiligten Kommunen sowohl aus Phase 1, als auch der Phase 2.

Erfolgreich teilnehmende Städte und Gemeinden werden zum Projektabschluss als „Global Nachhaltige Kommune Thüringen“ ausgezeichnet und dürfen dieses Label für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen.

Zukunftsfähiges Thüringen berät und begleitet die teilnehmenden Kommunen während des gesamten GNK-Prozesses. Auch darüber hinaus strebt Zukunftsfähiges Thüringen an, die Kommunen weiter kontinuierlich bei der Umsetzung und Weiterentwicklung ihrer Nachhaltigkeitsstrategien im Rahmen von bestehenden bzw. neu zu entwickelnden Arbeitsformaten zu unterstützen und den interkommunalen Austausch zum Thema Nachhaltigkeit weiter zu befördern.